Abendspaziergang zum «Wert der Dunkelheit»
Wenn es dunkel wird, beginnt für viele Tiere erst der aktive Teil des Tages. Doch künstliches Licht stört den natürlichen Rhythmus von Tieren und Pflanzen. Zugvögel verlieren die Orientierung, Insekten werden von Lichtquellen angezogen und Fledermäuse meiden ihre gewohnten Lebensräume. Auch der Blüh- und Wachstumsrhythmus von Pflanzen kann durch künstliche Beleuchtung beeinflusst werden.
Nicht jede Beleuchtung ist notwendig. Oft lässt sich Lichtverschmutzung bereits mit einfachen Massnahmen reduzieren, ohne dabei auf Sicherheit und Orientierung verzichten zu müssen. Entscheidend ist, dass Licht gezielt dort eingesetzt wird, wo es tatsächlich gebraucht wird, und nur so lange wie nötig leuchtet. Eine bedarfsgerechte Beleuchtung schützt nachtaktive Lebewesen, spart Energie und trägt dazu bei, die natürliche Dunkelheit zu bewahren.
Dietikon bei Nacht neu entdecken
Um die Bevölkerung für die Bedeutung der Dunkelheit zu sensibilisieren, lädt die Projektgruppe der Initiative «Mehr Artenvielfalt für Dietikon» zu einem geführten Abendspaziergang ein. Gemeinsam mit Lukas Schuler vom Verein DarkSky Switzerland entdecken die Teilnehmenden Dietikon aus einer neuen Perspektive. Sie erfahren, welche Auswirkungen künstliches Licht auf die Tier- und Pflanzenwelt hat und wie sich die Beleuchtung rund ums eigene Haus oder im Garten umweltfreundlicher gestalten lässt.
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| Flyer_Vom Wert der Dunkelheit (PDF, 1.77 MB) | Download | 0 | Flyer_Vom Wert der Dunkelheit |