Teilprojekte «Smart City Dietikon» erfolgreich abgeschlossen
Ausgangspunkt der Teilprojekte war der Gewinn der «Smart City Innovation Challenge 2020» des Bundesamts für Energie (BFE). Daraus entwickelten sich die städtischen Teilpilotprojekte, die im September 2022 in Betrieb gingen. Im Rahmen der Initiative «Smart City Dietikon» wurden verschiedene Teilprojekte, unter anderem die Nutzung der öffentlichen Ladestation Zelgli analysiert, die Parkplatzbelegung bei der Anlage Hedinger erfasst, ein öffentliches WLAN in der Markthalle angeboten sowie Umwelt- und Verkehrsdaten für lokale Wetterinformationen an mehreren Standorten erhoben.
Erkenntnisse und Perspektiven
Die Auswertung zeigt: Einzelne Angebote stiessen bei der Bevölkerung auf Interesse, insbesondere die in der Stadt-App verfügbaren Temperaturdaten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass nicht alle erhobenen Daten den erwarteten Nutzen für die Stadtentwicklung und Unterhaltsarbeiten brachten oder ausreichend nachgefragt wurden. So wurde das öffentliche WLAN-Angebot mangels Nutzung wieder eingestellt. Die Pilotprojekte war sowohl für die EKZ als auch für die Stadt Dietikon eine wertvolle Erfahrung und liefern wichtige Erkenntnisse für den zukünftigen Umgang mit der Digitalisierung.
Wertvolle Resultate konnten insbesondere im Bereich der Elektromobilität gewonnen werden. Die Erkenntnisse zur Nutzung der Ladeinfrastruktur beim Zelgli flossen in die Entwicklung eines E-Mobilitätskonzepts für ein bedarfsgerechtes Ladenetz in Dietikon. Zudem wurde zusätzlich ein weiteres Monitoring eruiert und in Betreib genommen. Im Bereich des Abfallmanagements wurden Unterflurcontainer mit Füllstandsensoren ausgerüstet, um erste Erfahrungen mit gezielten Entleerungen der Container zu sammeln.
KI und Robotik beschleunigen die digitale Transformation
Die digitale Transformation bleibt durch Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik unverändert wichtig für die Stadt Dietikon. Durch die beiden Komponenten wird die digitale Transformation zusätzlich an Geschwindigkeit gewinnen. Sie verändert nicht nur einzelne Abläufe in der Verwaltung, sondern ganze Lebensbereiche wie Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Ein bewusster und aktiver Umgang mit der Digitalisierung ist daher unverzichtbar.
Die Digitalisierungsinitiative wird unter dem Namen «Smart City Dietikon verbindet» gezielt weitergeführt. Ziel ist es, digitale Entwicklungen als integralen Bestandteil der Weiterentwicklung von Stadt und Verwaltung zu nutzen, sie strukturiert aufeinander abzustimmen und einen konkreten Mehrwert für die Bevölkerung zu schaffen.
Aktuell findet eine interne Evaluation statt. Dabei wird geprüft, wie der zukünftige Umgang mit der Initiative «Smart City Dietikon verbindet» weiter geschärft werden kann und welche Projekte ein besonders grosses Digitalisierungspotenzial aufweisen. Im Fokus stehen Vorhaben, die einen klaren Nutzen für die Bevölkerung bringen und zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt beitragen. Dazu zählen unter anderem folgende Projektbereiche: Mobilität der Zukunft (z. B. neue Verkehrs- und Mobilitätslösungen); Stadtklima und Umwelt (z. B. Messung von Bodenfeuchtigkeit, Unterflur-Container, Abwassermanagement); Digitale Services (z. B. vernetzte Kommunikation und Plattformen wie Guidle) etc. Diese Aufzählung ist nicht abschliessend.
Die Initiative «Smart City Dietikon verbindet» bietet einen klaren Rahmen, um die Chancen der Digitalisierung aktiv zu nutzen und die Stadt gemeinsam in eine lebenswerte und zukunftsfähige Richtung zu entwickeln.