Schlussbilanz Legislatur 2022–2026

13. Mai 2026
Die Stadt Dietikon zieht zum Ende der Legislaturperiode 2022–2026 eine positive Bilanz. Ein grosser Teil der im Regierungsprogramm definierten Massnahmen konnte umgesetzt oder planmässig vorangetrieben werden. In allen fünf Themenfeldern wurden wichtige Grundlagen geschaffen und zentrale Projekte angestossen.

Mit dem Regierungsprogramm 2022–2026 verfolgte der Stadtrat das Ziel, den Wandel im Limmattal aktiv zu gestalten und Dietikon als attraktiven Wohn- und Arbeitsort weiterzuentwickeln. Dazu wurden fünf Themenfelder mit insgesamt 65 Massnahmen definiert. Zum Ende der Legislatur zeigt sich eine positive Bilanz: 62 Massnahmen sind umgesetzt oder weit fortgeschritten. Offen bleiben die Schulanlage Niderfeld, das Bachkonzept sowie das Betriebs- und Gestaltungskonzept Löwen-, Bäcker-, Merkur- und Weinigerstrasse.

Siedlung und Mobilität

Bei der Stadtentwicklung wurden wichtige Grundlagen geschaffen: So wurde der öffentliche Gestaltungs- und Quartierplan Niderfeld vom Stadtrat zuhanden des Gemeinderats verabschiedet. Das Vorprojekt zum Bushof und die Neugestaltung Bahnhofplatz befinden sich in Erarbeitung. Das Vorprojekt zur Neugestaltung Kronenareal wurde Anfang Dezember durch den Gemeinderat bewilligt. Zudem wurde die Revision der Bau- und Zonenordnung im Dezember vom Stadtrat ebenfalls zuhanden des Gemeinderats verabschiedet.  

Im Bereich Mobilität konnten wesentliche Fortschritte erzielt werden. Der Masterplan Verkehrs- und Infrastrukturanlagen wurde erarbeitet und schafft eine Grundlage für die künftige Verkehrsplanung. Das Steuerungs- und Betriebskonzept Oberdorf wurde in Zusammenarbeit mit dem Kanton entwickelt. Laufend überprüft und verbessert wurden zudem die Schulwegsicherheit sowie punktuelle Massnahmen bei Signalisation und Beleuchtung, beispielsweise im Umfeld des Schulhauses Stierenmatt.

Finanzen und Wirtschaft

Im Themenfeld Wirtschaft und Standortentwicklung wurde die Zusammenarbeit mit ansässigen Unternehmen weiter gestärkt und der Austausch mit innovativen Akteuren, unter anderem aus dem Cleantech-Bereich, gefördert. Zudem wurden verschiedene digitale Projekte angetrieben und weitergeführt, unter anderem die Smart-City-Teilprojekte oder die digitale Buchungsplattform.

Im Bereich Finanzen konnte während der Legislaturperiode die Anpassung des Budgetprozesses abgeschlossen werden. Der neue Prozess beinhaltet einen Budgetrahmen pro Abteilung und erlaubt trotzdem die Budgetierung mit Detailpositionen. Die Finanzierungsstrategie wurde am 31. März 2025 durch den Stadtrat verabschiedet.

Natur und Freizeit

Im Bereich Natur- und Freiräume befinden sich zentrale Konzepte in Erarbeitung, darunter die Neugestaltung der Parkanlage Nötzliwiese, das Freiraum- und Schwammstadtkonzept sowie die Umsetzungsstrategie des Neophytenkonzeptes. Es wurden Hausabwarte geschult und die Neophytenbekämpfung auf öffentlichem Grund wurde intensiviert.

Im Freizeitbereich wurde das Angebot gezielt weiterentwickelt: Die Stadt- und Regionalbibliothek wurde mit kleineren Anpassungen und zusätzlichen Veranstaltungen zu einem niederschwelligen Begegnungsort ausgebaut. Zudem wurde das Kulturleitbild überarbeitet und für die Sportanlage Hätschen wurde zudem eine Machbarkeitsstudie erarbeitet.

Gesellschaft

Im Themenfeld Gesellschaft wurden verschiedene Massnahmen zur Förderung des Zusammenlebens und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts angestossen. Es konnten erste Erfahrungen gesammelt werden bei der mobilen Quartier- und Gemeinwesenarbeit. Auch das geplante Stadtfest konnte erfolgreich durchgeführt werden. Ein erster Entwurf eines Nutzungsreglemtes für den öffentlichen Raum wurde dem Stadtrat vorgestellt. Dieser wird nun überarbeitet. Zusätzlich ist ein Veranstaltungsreglement in Erarbeitung. Die Finalisierung der beiden Reglemente ist 2026 vorgesehen.

Service Public

Im Bereich Infrastruktur und Versorgung wurden verschiedene Projekte zur Sicherstellung der künftigen Versorgung vorangetrieben. Dazu zählen die Gasnetzüberprüfung, Massnahmen zur Erhöhung der Trinkwassersicherheit sowie die Weiterentwicklung der Entsorgungsinfrastruktur mit zusätzlichen Sammelstellen und der Aufwertung der Hauptsammelstelle Zelgli.

Im Bereich Digitalisierung und Verwaltung wurden zentrale Projekte umgesetzt oder weiterentwickelt. Dazu gehören die digitale Informationsverwaltung, die Modernisierung der Arbeitsplätze, die Vorbereitung zur Einführung von eBaugesucheZH (2027) sowie die Digitalisierung von Finanzprozessen und Signalisationen. Dabei wurden auch sämtliche öffentlichen Parkplätze inklusive Bewirtschaftung im Geoportal GIS erfasst.

Ergänzend dazu wurde die Weiterentwicklung der Organisation gezielt vorangetrieben. Die definierten Werte wurden im neuen Leitbild verankert und fliessen in Führungsarbeit sowie Mitarbeitendengespräche ein. Eine Mitarbeitendenumfrage im Jahr 2024 zeigt eine insgesamt hohe Zufriedenheit und Identifikation. Auf dieser Grundlage wurde die Stadt Dietikon mit dem «Swiss Arbeitgeber Award» ausgezeichnet.

Schule

Mit dem Rahmenkonzept sowie der Verordnung und dem Reglement für Betreuungseinrichtungen wurden zentrale Grundlagen für die Weiterentwicklung der Tagesschulangebote erarbeitet. In der Schulentwicklung wurden unter anderem mit dem Innovationstag neue Impulse gesetzt. Gleichzeitig wurden verschiedene Massnahmen zur Verbesserung von Kommunikation, Arbeitsbedingungen und Mitwirkung umgesetzt oder angestossen. Die neu geplante Stelle eines/einer Kommunikationsbeauftragten Schule wird zudem die interne und externe Kommunikation stärken.

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