Budget 2024

4. Oktober 2023
Das Budget 2024 schliesst bei einem stabilen Steuerfuss von 123 % und einem Defizit von –0.97 Mio. Franken ab. Gegenüber dem Vorjahr (–6.93 Mio. Franken) ist das eine deutliche Verbesserung. Wichtig ist, dass die Selbstfinanzierung sukzessive verbessert wird, damit die anstehenden Investitionen ohne eine deutliche Zunahme der Verschuldung finanziert werden können.

Das Budget 2024 ist mit weniger Unsicherheiten behaftet als in den Vorjahren. Mit der Ambition, den städtischen Haushalt ohne Steuererhöhung im Gleichgewicht zu halten, sind erste Optimierungsmassnahmen im Ausgaben- und Einnahmebereich in das Budget 2024 eingeflossen. Unter anderem wurde ein neuer Budgetprozess eingeführt, welcher realitätsnähere Budgetzahlen hervorbringt und damit auch verlässlichere Aussagen für die Finanzplanung ermöglicht. Im Weiteren profitiert das Budget 2024 insbesondere von einer positiven Entwicklung im Bereich der Steuern juristischer Personen.

Wegweisend im Budget 2024 sind die geplanten Investitionen. Mit dem Baubeginn der vom Stimmvolk genehmigten Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Wolfsmatt und Modulbauten an zwei Standorten stehen alleine für diese Projekte Ausgaben von über 19.8 Mio. Franken im aktuellen Budget an. Diese belasten den Haushalt, sind jedoch unumgänglich und dringend notwendig.

Beim Sachaufwand konnte der Wachstumstrend gebremst werden, unter anderem durch die sinkenden Einkaufspreise in der Gasversorgung. Ebenfalls hat sich das Wachstum im Personalaufwand gegenüber dem Vorjahresbudget halbiert. Die Fallzahlen im Sozialbereich sind weiterhin stabil, im Asylbereich ist jedoch mit einem Mehraufwand zu rechnen. Ebenso ist die Schulabteilung mit steigenden Schülerzahlen konfrontiert, was sich auf der Aufwandseite bemerkbar macht.

Die Eigenwirtschaftsbetriebe schliessen mit Ausnahme des Wasserwerks und der Gasversorgung mit Defiziten ab. Es sind jedoch bis auf die Abwasserbeseitigung ausreichend Eigenmittel zu deren Finanzierung vorhanden. Im Bereich der Abwasserbeseitigung wird daher die zweite Etappe der Gebührenanpassung zum Thema. Die Nettoinvestitionen in das Verwaltungsvermögen belaufen sich bei einem Realisierungsgrad von 70 % auf rund 30.2 Mio. Franken. 

Die Ausgangslage aufgrund der tiefen Selbstfinanzierung (Einnahmenüberschuss plus Abschreibungen) ist anspruchsvoller geworden. Diese muss in Zukunft rund 5 Mio. Franken besser ausfallen. Der Stadtrat hat bereits erste Massnahmen erlassen, damit der Steuerfuss weiterhin stabil gehalten werden kann. Unter anderem im Bereich des Personalaufwands, welche das Kostenwachstum in diesem Bereich in den Folgejahren weiter reduzieren sollen.

Das Interaktive Budget 2024 der Stadt Dietikon ist unter dem nachfolgenden Link abrufbar.

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Finanzvorsteher Reto Siegrist und Abteilungsleiter Patrick Uehlinger an der Medienkonferenz zum Budget 2024.
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