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Budget 2019

4. Oktober 2018
Bei einem Gesamtaufwand von 230.3 Mio. und einem Ertrag von 216.9 Mio. Franken resultiert im Budget 2019 der Stadt Dietikon ein Aufwandüberschuss von 13.4 Mio. Franken. Grund dafür ist die nach neuer Rechnungslegung HRM2 notwendige Auflösung einer Abgrenzungsbuchung für den Ressourcenausgleich. Das Ergebnis wird hiermit um 8.2 Mio. verschlechtert, das Eigenkapital aber nicht belastet. Das für den Stadtrat relevante Defizit liegt daher bei 5.2 Mio. Franken. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Steuerfuss um 3 % auf neu 123 % zu senken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 23.6 Mio. Franken, 2.9 Mio. Franken davon sind für die Eigenwirtschaftsbetriebe vorgesehen.

Steuern

Für das Budgetjahr 2019 wird davon ausgegangen, dass bei den ordentlichen Steuern ein Ertrag von rund 63 Mio. Franken erzielt werden kann. Bei den Steuern aus Vorjahren wird mit Erträgen in der Höhe von 8 Mio. Franken gerechnet.

Finanzausgleich

Das Kantonsmittel der Steuerkraft hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht auf 3'769 Franken(3'592 Franken). Die Steuerkraft von Dietikon hält sich demgegenüber dem Vorjahr auf einem konstanten Niveau von 2'214 Franken. Entsprechend fällt der Ressourcenausgleich für das Budgetjahr 2019 mit rund 44 Mio. Franken (Vorjahr 41.9 Mio. Franken) wiederum höher aus.

Eine neue Rechnungslegungsvorschrift nach HRM2 zwingt die Gemeinden zur Vornahme von Abgrenzungen beim Ressourcenausgleich. Da die Auszahlung und die Bemessung des Ressourcen-ausgleichs nicht in die gleiche Periode fallen, ist eine zeitliche Abgrenzung vorzunehmen. Dieser Umstand führt zu einer buchhalterischen Korrektur im 2019, was den Ressourcenausgleich um 8.2 Mio., auf 35.8 Mio. Franken, reduziert.

Schule

Die Aufwendungen für die Bildung nehmen markant zu. Der Grund dafür liegt in der Neuorganisation der Schulabteilung. Der Personalaufwand für Lehrkräfte nimmt gegenüber dem Vorjahr leicht zu.

Sozialabteilung

Die Aufwendungen für die gesetzliche wirtschaftliche Hilfe stagnieren weiter, hingegen nehmen aufgrund einer Gesetzesänderung die Kosten für die Finanzierung von Plätzen in Kinder- und Jugendheimen zu, da diese per 1. Januar 2018 wieder auf die Gemeinden abgewälzt wurden. Die Aufwendungen für die Zusatzleistungen nehmen aufgrund von höheren Fallzahlen leicht zu.

Personalaufwand

Der Personalaufwand erhöht sich aufgrund von einzelnen Stellenveränderungen sowie von generellen und individuellen Lohnanpassungen.

Abschreibungen

Die Abschreibungen reduzieren sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschriften HRM2, welche eine neu lineare Abschreibungsmethode vorsieht.

Investitionsrechnung

Die Nettoinvestitionen im allgemeinen Gemeindehaushalt betragen 23.6 Mio. Franken. Grössere Einzelvorhaben sind im Oberdorf mit der Sanierung der Reppischbrücke geplant. Im Bereich Schule sind Investitionen in der Höhe von 8 Mio. Franken vorgesehen.

Steuerfuss

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Steuerfuss auf 123 % festzulegen.

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