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Budget 2021

30. September 2020
Das Budget ist von der Pandemie und den erwarteten wirtschaftlichen Auswirkungen geprägt. Es schliesst bei einem unveränderten Steuerfuss von 123 % mit einem Defizit von 14.70 Mio. Franken ab. Gegenüber dem Vorjahresbudget bedeutet dies eine Verschlechterung um 7.90 Mio. Franken. Die Eigenwirtschaftsbetriebe schliessen (bis auf das Wasserwerk) mit einem Defizit ab. Es sind jedoch ausreichend Eigenmittel zu deren Finanzierung vorhanden. Die Nettoinvestitionen in das Verwaltungsvermögen betragen bei einem Realisierungsgrad von 70 % rund 22.45 Mio. Franken.

Das Budget 2021 der Stadt Dietikon steht erstmals in digitaler Form zur Verfügung.

Die Erwartungen zum weiteren Verlauf der Pandemie und der daraus resultierenden wirtschaftli­chen Auswirkungen haben das Budget 2021 geprägt: Trotz grundsätzlich eher optimistischer Planung wird ein Rückgang der Steuererträge und ein Anstieg bei den Fallzahlen der Sozialhilfe erwartet.

Beim Personal- und Sachaufwand ist über die letzten Jahre ein Wachstum erkenn­bar. Dieses ist einerseits auf das Wachstum der Bevölkerung und der Schülerzahlen zurückzuführen und andererseits auch auf neue Bewertungsvorschriften unter HRM2. So müssen neu gewisse Projektausgaben (z. Bsp. Kosten für Wettbewerbe) der Erfolgsrechnung belastet und dürfen nicht mehr in der Bilanz aktiviert werden.

Die Bestimmungen des Gemeindegesetzes lassen es zu, dass Aufwandüberschüsse (Defizite) bud­getiert und über das Eigenkapital ausgeglichen werden. Die Stadt Dietikon verfügt auf Grund der guten Rechnungs­abschlüsse in den letzten Jahren über eine solide Eigenkapitalbasis. Dank dieser kann 2021 auf eine Erhöhung des Steuerfusses verzichtet werden.

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Steuerfuss auf 123 % festzulegen.