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Prävention gegen invasive Neophyten

21. April 2022

Neophyten sind Pflanzenarten, die beabsichtigt oder unbeabsichtigt nach Europa gebracht wurden und demensprechend nicht heimisch sind. Der grössere Teil davon sind Gemüse und Zierpflanzen, welche sich nicht ausbreiten. Einige jedoch werden zum Problem und sollten daher möglichst frühzeitig mit geeigneten Massnahmen reguliert werden.

Das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) macht mit dem unten angefügten Merkblatt auf zwei solche Problempflanzen aufmerksam:

  • Kirschlorbeer: Der Kirschlorbeer kommt ursprünglich aus der Türkei und wird gerne als Sichtschutzhecke verwendet. Doch mit ihren giftigen Blättern stellt die Pflanze unter anderem eine Gefahr für Raupen dar und ihr dichtes Blattwerk nimmt anderen Pflanzen das Licht weg. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt.

  • Hanfpalme: Sie stammt ursprünglich aus Asien und ist eine der wenigen winterharten Palmen, weswegen sie sehr beliebt ist. Die starke und rasche Verbreitung der Palmen schadet der Biodiversität und kann auch negative Auswirkungen auf die Infrastruktur haben. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt.

Auch die Stadt Dietikon geht aktiv gegen invasive gebietsfremde Pflanzen vor und setzt sich damit unter anderem für die Biodiversität ein. Erfahren Sie mehr auf der städtischen Webseite unter Bauen & Umwelt (Direktlink).

Helfen Sie mit, die Pflanzen- und Tierwelt zu schützen.

Bild
Invasive Neophyten: Hanfpalme (linke Bilder) und Kirschlorbeer (rechte Bilder)

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Merkblatt_Kirschlorbeer_und_Hanfpalme_Kt._Zurich_.pdf Download 0 Merkblatt_Kirschlorbeer_und_Hanfpalme_Kt._Zurich_.pdf
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