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Budget 2022

11. Oktober 2021
Das Budget 2022 schliesst bei einem seit 2019 unveränderten Steuerfuss von 123 % mit einem Defizit von 8.87 Mio. Franken ab. Gegenüber dem Vorjahr (-14.7 Mio.) ist das eine sehr erfreuliche Verbesserung, die in einem nach wie vor anspruchsvollen Umfeld keineswegs selbstverständlich ist. Die Erfolgsfaktoren sind die anhaltend positive Entwicklung bei den Grundstückgewinnsteuern, die Anpassung des Zusatzleistungsgesetzes (ZLG) und - last but not least - eine konsequente Ausgabendisziplin.

Die Erwartungen zum weiteren Verlauf der Pandemie und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Auswirkungen haben auch das Budget 2022 geprägt: Trotz grundsätzlich eher optimistischer Planung wird ein Rückgang der Steuererträge bei den natürlichen und den juristischen Personen und ein Anstieg bei den Fallzahlen der Sozialhilfe erwartet.

Beim Personal- und Sachaufwand ist über die letzten Jahre ein Wachstum erkennbar. Dieses ist einerseits auf das Wachstum der Bevölkerung und der Schülerzahlen zurückzuführen und andererseits auch auf die Rechnungslegungsvorschriften.

Die Eigenwirtschaftsbetriebe schliessen (bis auf das Wasserwerk und die Seniorenresidenz) mit Defiziten ab. Es sind jedoch ausreichend Eigenmittel zu deren Finanzierung vorhanden. Die Nettoinvestitionen in das Verwaltungsvermögen betragen bei einem Realisierungsgrad von 70 % rund 15.45 Mio. Franken.

Die Bestimmungen des Gemeindegesetzes lassen es zu, dass Defizite budgetiert und über das Eigenkapital ausgeglichen werden. Die Stadt Dietikon verfügt auf Grund der guten Rechnungsabschlüsse in den letzten Jahren über eine solide Eigenkapitalbasis. Dank dieser kann auch 2022 weiterhin auf eine Erhöhung des Steuerfusses verzichtet werden.

Das Budget 2022 der Stadt Dietikon ist unter dem nachfolgenden Link abrufbar.

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