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Illegaler Gebäudeabbruch Villa Simon

15. September 2021
Aus den Strafanzeigen wegen des illegalen Gebäudeabbruchs der sog. "Villa Simon" resultieren zwei Verurteilungen. Ein Verfahren wird definitiv eingestellt.
Das Obergericht des Kantons Zürich hat in seinem Entscheid vom 26. Juli 2021 die Beschwerde der Stadt Dietikon gegen die Einstellungsverfügung in einem der Verfahren abgewiesen. Der Stadtrat akzeptiert den Entscheid, zumal es sich um eine durch den langen Zeitablauf und die damit verbundenen Beweisschwierigkeiten begründete Einstellung handelt. Damit ist die rechtliche Aufarbeitung um den illegalen Abbruch der "Villa Simon" im November 2016 abgeschlossen.

Der Stadtrat hat sowohl in der früheren als auch in der jetzigen Zusammensetzung, mit seinem offenen Vorgehen alles ihm Mögliche zur Bereinigung der Geschehnisse unternommen. Er hat mit seinem Vorgehen seinen Willen bewiesen, solche Verstösse mit aller Konsequenz zu verfolgen und er wird dies auch künftig tun.

Die sog. "Villa Simon" in Dietikon war im November 2016 illegal abgebrochen worden. Der damalige Stadtrat Dietikon nahm dies nicht hin und beschloss, den Sachverhalt gerichtlich klären zu lassen. Das Statthalteramt stellte jedoch im Januar 2018 die Strafverfahren ein. Diese ersten Einstellungsverfügungen wurden auf Beschwerde der Stadt Dietikon vom Obergericht des Kantons Zürich aufgehoben und die Verfahren an das Stadthalteramt zur weiteren Bearbeitung zurückgewiesen. In der Folge wurden im Jahre 2020 zwei der drei Verfahrensbetroffenen verurteilt. Das Verfahren gegen die dritte Person wurde eingestellt. Dagegen war der Stadtrat an das Obergericht gelangt, da ihn die Einstellungsbegründung nicht überzeugte. Diese Beschwerde wurde nun vom Obergericht abgewiesen.

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