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1. Augustfeier findet statt

31. Juli 2020
Für alle, die nicht an der 1. Augustfeier teilnehmen können und dennoch wissen möchten was Marcel Fantoni uns allen zum Geburtstag der Schweiz mitgeben möchte, haben wir ein Video erstellt mit Untertiteln.

Es ist uns ein Anliegen, dass alle Menschen die Grussbotschaft unseres Festredner sehen und hören können. Zudem werden wir per Social Media den einen oder anderen Live-Stream anbieten unter KulturDietikon oder Stadtpräsident

Mehr Infos zu unserem Festredner Alt-Brigadier Marcel Fantoni:

Er ist begeisterter "Zünfter" bei der Stadtzunft Zürich, war als Dietiker Gemeinderat tätig, arbeitete einst bei der Swissair und blickt auf eine bemerkenswerte Karriere bei der Schweizer Armee zurück: Marcel Fantoni, gebürtiger Walliser und Wahldietiker - und heute selbstständiger Unternehmer.

Sein Kredo lautet Zuhören – für zwei Stunden oder auch länger. "Rent a General" nennt Marcel Fantoni sein Mandat und sein aktuelles Geschäftsmodell - und er hört interessiert zu, wenn Menschen ihn darum beten. Prägende Erfahrungen im Leben hat er selbst genug gemacht. Als er ein kleines Kind war, verunfallte seine Mutter tödlich. Fortan wuchs Marcel Fantoni bei seiner Grossmutter in Brig auf und verbrachte eine schwierige Kindheit und Jugend: "Als Schuljunge hatte ich wenig Motivation fürs Lernen. Mir fehlte oft das Ziel vor Augen, ich erlebte die Schule vielmals als Machtspiel zwischen Lehrer und Schüler. Ich wollte es einmal besser machen. Es gab aber auch gute Vorbilder und an diesen habe ich mich orientiert. Später übernahm ich erste Führungsaufgaben bei der Pfadi – und da zeigte sich, dass zielgerichtetes Arbeiten zum Erfolg führt und alle Beteiligten motiviert", resümierte er einst in einem Interview.

Die Motivation fruchtete, Marcel Fantoni, arbeitete als „Station Manager“ bei der Swissair in der Schweiz und im Ausland und begann 1980 seine Karriere als Berufsoffizier bei der Schweizer Armee. Von 1987 bis Ende 1989 besuchte er die Militärschule der ETH Zürich, absolvierte eine Ausbildung in den USA und leistete einen Einsatz in Namibia. Darauf war Fantoni Kommandant der Infanterie Rekrutenschule Reppischtal-Zürich. Ab 1997 trug er den Rang des Brigadiers und war von 2001 bis 2008 Kommandant der Generalstabsschule der Schweizer Armee. Inzwischen war Marcel Fantoni mit seiner Familie nach Dietikon gezogen, wo er seit 1993 lebt. Und eigentlich rechnete er 2009 mit der Beförderung zum Divisionär, doch dieser Karriereschritt blieb aus. Zwar amtete er noch bis 2013 als Stabschef Operative Schulung, dennoch belastet ihn die berufliche Situation stark, er kämpft mit Motivationsproblemen und depressiven Verstimmungen.

Ein Reitunfall mit mehreren Rippenbrüchen fesselten ihn 2013 für eine Weile ans Bett und zwangen ihn erneut zum Überdenken seines Lebens. Dabei entstand die Idee, Menschen mit seinem grossen Wissensschatz und seiner Führungserfahrung als Berater zur Seite zu stehen. Heute kann man den Mann mit dem grossen Erfahrungsrucksack für sich persönlich engagieren. Marcel Fantonis Passion und Stärke ist das Zuhören - und wenn möglich die nötigen Tipps zu geben: "Wer sich in einer schwierigen Situation befindet, muss sich selbst helfen können. Was ich kann, ist die Motivation dafür stärken und fördern."

Marcel Fantoni
Marcel Fantoni

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