Stadtbahnprojekt Limmattalbahn

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Künftig soll im Limmattal auf einer Strecke von über 13 Kilometern eine moderne Stadtbahn verkehren. Leistungsfähige Zweirichtungsfahrzeuge werden die verschiedenen Wohn- und Arbeitsgebiete zwischen Zürich Altstetten, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen feinmaschig verknüpfen und zugleich an das übergeordnete S-Bahn-Netz anbinden. Insgesamt sind 27 Haltestellen geplant (Linienführung).

Die Limmattalbahn ist weit mehr als ein ÖV-Projekt: Sie wird der Auslöser für umfangreiche Investitionen im Limmattal sein, die Siedlungserneuerung unterstützen und die Lebensqualität im Limmattal steigern. Das Stadtzentrum von Dietikon kann im Zusammenhang mit dem Bau der Limmattalbahn vom Durchgangsverkehr entlastet werden.
 

Aktueller Stand

Das Bauprojekt der Limmattalbahn wurde an der Volksabstimmung vom 22. November 2015 mit 64.5 Prozent der Stimmen von der Zürcher Bevölkerung klar angenommen. Im April 2017 hat das Bundesamt für Verkehr der Limmattalbahn die Plangenehmigungsverfügung (Baubewilligung) erteilt.

Der Spatenstich für die 1. Etappe zwischen Zürich-Altstetten und Schlieren erfolgte im August 2017. Bis im Sommer 2019 soll diese erste Etappe fertig gestellt sein. Gegen den Bau der zweiten Etappe von Schlieren bis Killwangen ist von lokalen Gegnern des Bauprojekts Ende Juli 2017 beim Zürcher Regierungsrat eine Volksinitiative mit dem Titel «Stoppt die Limmattalbahn - ab Schlieren» eingereicht worden. Der Zürcher Regierungsrat spricht sich gegen diese Initiative aus und auch der Zürcher Kantonsrat hat die Volksinitiative am 9. April 2018 mit 162 zu 1 Stimmen deutlich zur Ablehnung empfohlen.

Die regionalen Entwicklungskonzepte der Kantone Zürich und Aargau sowie der Limmattaler Standortgemeinden beruhen auf der Realisierung der Limmattalbahn und den flankierenden Strassenanpassungen als Gesamtheit. Ein Verzicht auf die Fertigstellung der Limmattalbahn ab Schlieren nach Killwangen-Spreitenbach (2. Etappe) würde diese raumplanerischen Entwicklungskonzepte zu Fall bringen und die Vorinvestitionen hinfällig machen.

Daher bekennen sich alle Stadt- bzw. Gemeindevorstände der Städte Dietikon und Schlieren sowie der Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen sowie der Aargauer Gemeinden Bergdietikon und Spreitenbach in Zusammenhang mit der Initiative «Stoppt die Limmattalbahn - ab Schlieren» weiterhin uneingeschränkt zur Limmattalbahn.

Das Gesamtprojekt Limmattalbahn kann seine verkehrliche und siedlungspolitische Wirkung nur entfalten, wenn beide Etappen der Bahn sowie die flankierenden Strassenmassnahmen umgesetzt werden.


Linienführung durch Dietikon

Die Limmattalbahn wird von der Birmensdorferstrasse über die Zürcherstrasse zum Bahnhof Dietikon und weiter via Kirchplatz und Zentralstrasse in die Badenerstrasse und ins Niderfeld fahren. Das Trassee ist in Dietikon fast durchgehend auf einer eigenen Spur geplant, sodass Limmattalbahn und Individualverkehr auch im Zentrum nebeneinander bestehen können.

Visualisierung Badenerstrasse
Visualisierung Limmattalbahn in der Badenerstrasse 

Kontakt

Stadtplanungsamt
Bremgartnerstrasse 22
8953 Dietikon

Tel. 044 744 36 93
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Limmattalbahn