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Städtisches Gesamtverkehrskonzept

 

Foto einer Kreuzung mit Lichtsignalanlage, Autos, Velostreifen und Fussgängerstreifen
 

Was in der Stadtentwicklungsstrategie Dietikon 2025 grob umrissen worden ist, hat der Stadtrat mit der Verabschiedung des städtischen Gesamtverkehrskonzepts weiter konkretisiert und damit die Verkehrspolitik für die kommenden Jahre festgelegt.

Mit dem Bau der Limmattalbahn und der Realisierung der flankierenden Massnahmen für den Autoverkehr stehen gewichtige Veränderungen im Verkehrssystem der Stadt Dietikon und dem gesamten Limmattal an. Darum hat die Stadt ein städtisches Gesamtverkehrskonzept erarbeitet. Aufgrund der zahlreichen Schnittstellen mit den kantonalen Infrastrukturprojekten ist das Amt für Verkehr des Kantons Zürich eng in die Erarbeitung miteinbezogen gewesen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtverkehrskonzepts ist die vom Stadtrat 2014 verabschiedete Mobilitätsstrategie. Sie gibt die strategischen Ziele der Verkehrspolitik der kommenden Jahre vor und ist ein wichtiges Element für die Entwicklung und Bewertung von Lösungsansätzen für die verschiedenen Problembereiche im kommunalen Strassennetz. Die Mobilitätsstrategie umfasst acht Teilstrategien, die in den Bereichen motorisierter Individualverkehr, öffentlicher Verkehr und Langsamverkehr (Velo- und Fussverkehr) angesiedelt sind. Die Mobilitätsstrategie sieht unter anderem vor, dass das Verkehrsaufkommen an zentralen Lagen reduziert wird, die Fahrplanstabilität des öffentlichen Verkehrs auch zukünftig aufrechterhalten und die Attraktivität des Langsamverkehrsnetzes gesteigert wird. Das zusätzliche Verkehrsaufkommen soll zukünftig in erster Linie durch öffentlichem Verkehr und Langsamverkehr bewältigt werden.

Mit einer fundierten Analyse, dem Fachwissen der Steuerungsgruppe, dem Sachwissen der Begleitgruppe und den Erkenntnissen aus zwei Workshops mit der Bevölkerung sind vier Problembereiche identifiziert worden, die mit den flankierenden Massnahmen zur Limmattalbahn nicht gelöst werden: Steinmürlistrasse, die Achse Bäcker-/Merkurstrasse, die Heimstrasse und die Achse Schönegg-/Birmensdorferstrasse. Für diese vier Abschnitte sind drei grundsätzliche Stossrichtungen (Verkehrsverlagerung auf Hauptachsen, Verkehrsverlagerung auf neue Strassen und stadtverträgliche Verkehrsabwicklung) auf ihre Machbarkeit und auf ihre Wirkung überprüft worden. Für die Steinmürlistrasse und die Achse Bäcker-/Merkurstrasse hat sich gezeigt, dass nur eine stadtverträgliche Verkehrsabwicklung als zweckmässig bzw. kurz- bis mittelfristig umsetzbar betrachtet werden können. Das Konzept enthält die dafür notwendigen baulichen und organisatorischen Massnahmen. Für die Heimstrasse und die Achse Schönegg-/Birmensdorferstrasse werden hingegen mit einer Verlagerung des Verkehrs auf die Hauptachsen die wesentlichen Probleme gelöst. Für jeden der vier Problembereiche ist im Gesamtverkehrskonzept ein Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeitet worden, das exemplarisch das künftige Verkehrsregime und die Gestaltung des Strassenraums aufzeigt.

Das städtische Gesamtverkehrskonzept umfasst insgesamt rund 40 Einzelmassnahmen, die von der relativ einfachen Verbesserung einer Querungsstelle für den Veloverkehr bis zum komplexen Massnahmenverbund für eine neue Busspur auf der Weiningerstrasse reichen. Die Stadt Dietikon und der Kanton Zürich sind überzeugt, mit dem neuen städtischen Gesamtverkehrskonzept eine gute Basis für die städtische und die kantonale Verkehrsplanung geschaffen zu haben.

Schlussbericht
Anhang zum Schlussbericht
Beilage 1: Mobilitätsstrategie
Beilage 2: Massnahmenblätter

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