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Schulraumplanung 2017 bis 2026

Dietikons Bevölkerung wächst stetig. Bis in zehn Jahren werden rund 1'700 Personen mehr in Dietikon leben. Mit der Schulraumplanung 2017 bis 2026 trägt der Stadtrat dieser Entwicklung Rechnung und sieht kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen vor, um den Schulraumbedarf zu decken.

In den letzten zehn Jahren ist die Einwohnerzahl Dietikons um 20 % angestiegen. Ende 2016 lebten 27'395 Personen in der Stadt. Eine aktuelle Studie der Wüest Partner AG prognostiziert aufgrund der erwarteten Bautätigkeiten bis ins Jahr 2026 einen weiteren Anstieg um 8 % oder 1'690 Personen. Die Schülerprognose geht für denselben Zeitraum von 685 zusätzlichen Schülerinnen und Schülern aus, aufgeteilt in 425 Primar- und 260 Sekundarschulkinder. Daraus resultiert ein zusätzlicher Raumbedarf. Er erhöht sich gegenüber heute um 39 Klassenzimmer (von 128 auf insgesamt 167), während der Bedarf an Gruppenräumen um 37 Einheiten (von 116 auf total 153) ansteigt. Für die Turnhallen zeigt sich ein ähnliches Bild: Bis ins Jahr 2026 werden zusätzlich zu den zehn bereits bestehenden fünf weitere nötig.

Langfristige Schulraumplanung
Als langfristige Massnahme zur Bekämpfung der Schulraumknappheit sieht die Schulraumplanung eine dauerhafte Bestandesaufstockung mittels Neubauten vor. Während der Pavillon Steinmürli mit sechs Klassenzimmern bereits bezogen ist, sollen die Schulanlage Luberzen mit acht Klassenzimmern (Bezug 2026) und Wolfsmatt mit zwölf Klassenzimmern (Bezug 2027) erweitert werden. Im Limmatfeld ist zudem ein Schulhausneubau mit zwölf Klassenzimmern geplant (Bezug 2026).

Der geplante Schulhausneubau im Niderfeld hat für die Schulraumplanung bis ins Jahr 2026 noch keine Bedeutung. In Koordination mit der Wohnbautätigkeit im Quartier soll die erste der beiden Schulhausbauetappen nach 2028 fertiggestellt sein.

Kurz- und mittelfristige Schulraumplanung
Da die neuen Schulbauten mit Ausnahme des Pavillons Steinmürli frühestens ab 2026 fertiggestellt sind, setzt die Schulraumplanung zur Überbrückung des kurz- bis mittelfristig fehlenden Raumbedarfs auf provisorische und flexible Lösungen. So soll hinter dem Schulhaus Zentral ein Modulbaupavillon mit sechs Klassenzimmern realisiert werden (Bezug 2019) und das Mietprovisorium Wolfsmattika soll aufgestockt werden, um Platz für drei Klassenzimmer zu schaffen (Bezug 2021). Im Weiteren ist die Anschaffung von maximal drei Modulbaupavillons mit je sechs Klassenzimmern über einen Rahmenkredit geplant. Dies hat den Vorteil, dass die Genehmigungs- und Planungsprozesse kürzer ausfallen und dadurch zeitlich und örtlich flexibler auf die Entwicklung der Schülerzahlen reagieren werden kann. Ein entsprechender Kreditantrag wird der Stimmbevölkerung voraussichtlich im Jahr 2019 unterbreitet.

Auch im Kindergartenbereich besteht ein ausgewiesener Bedarf an kurzfristig verfügbaren Räumlichkeiten. Der bereits projektierte Ersatzneubau Steinmürli, der im 2019 eröffnet werden kann sofern das Stimmvolk dem Vorhaben im März 2018 zustimmt reicht alleine nicht aus. Zusätzlich müssen noch drei weitere Kindergärten eingerichtet werden. Die Schulraumplanung sieht vor, im Limmatfeld bei der Wohnbaugenossenschaft BEP einen Kindergartenraum zu mieten (Bezug 2019), im Gebiet Gjuch als Ersatz des Einfachkindergartens einen neuen Doppelkindergarten zu erstellen (Bezug 2020) und auf dem Kronenareal im Alten Bauamt einen Kindergarten einzubauen (Bezug 2021).

Sportanlagen
Die zehn bestehenden Turnhallen stossen bereits mit den heutigen Klassenzahlen an ihre Kapazitätsgrenzen. Um den steigenden Platzbedarf abzufangen, setzt die Schulraumplanung auf Provisorien. Mögliche Standorte sind bereits vorgeschlagen und stehen zur Diskussion (Gebiet Vogelau, Schulanlage Luberzen, Kirchhalde, Schulanlage Fondli, Zelgliplatz, Gebiet Allmend). Bezüglich Anzahl und Zeitpunkt der Erstellung müssen noch weitere Abklärungen getroffen werden.

Das Lehrschwimmbecken Luberzen ist in der Schulraumplanung eine gesetzte Grösse. Es soll saniert werden und weiterhin auch den Vereinen, der Bevölkerung und dem Quartier dienen. Zu diesem Schluss ist der Stadtrat aufgrund einer Varianten- und Nutzungsstudie gekommen.

Kosten
Die geschätzten Investitionskosten für alle Schulanlagenprojekte belaufen sich auf 192.6 Mio. Franken. Nicht eingeschlossen darin ist der Kauf der Modulbaupavillons. Der Stadtrat wird dem Gemeinderat zuhanden der Stimmberechtigten in dieser Sache einen bedarfsgerechten Rahmenkredit für den Bau von 6 bis 18 Klassenzimmern (rund 2 Mio. Franken für 6 Klassenzimmer) beantragen. Die vier Kindergärten sind mit 8.2 Mio. Franken budgetiert, während die Sportanlagen mit approximativen Kosten zwischen 6.5 bis 9 Mio. Franken zu Buche schlagen. Die prognostizierten Investitionskosten sind bereits in die Finanzplanung 2017 bis 2021, bzw. in die Langfristplanung eingeflossen.

Die Schulraumplanung ist in die Immobilienstrategie der Stadt eingebettet. Mit einem Gebäudevolumen von 186000 Kubikmeter und einem Gebäudeneuwert (Versicherungswert) von 134 Mio. Franken stellen die Schulliegenschaften bereits heute das grösste Liegenschaften-Teilportfolio der Stadt Dietikon dar.
Schulraumplanung
Mit der Schulraumplanung 2017 bis 2026 wird dem Anstieg der Schülerzahlen Rechnung getragen (im Bild: Schulhaus Wolfsmatt)

Dokument 17_11_08_Schulraumplanung_2017_definitiv.pdf (pdf, 1896.9 kB)


Datum der Neuigkeit 15. Nov. 2017


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