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Neues Naherholungsgebiet auf der Allmend Brunau

Der Stadtrat hat einem Vertrag mit den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) über die Neugestaltung der Allmend Brunau zugestimmt. Das Gebiet um die ehemalige Tierauffangstation Limmattal soll zu einem vielseitig nutzbaren Erholungsraum ausgebaut werden. Die Stadt Dietikon beteiligt sich mit 170'000 Franken am Projekt.

Auf der Allmend Brunau soll bis im Jahr 2020 ein attraktiver Erholungsraum direkt an der Limmat entstehen, welcher die Lebensqualität der Dietiker Bevölkerung erhöht und die Wahrnehmung des Bezirkshauptortes positiv beeinflusst. Während im östlichen Teil um die ehemalige Tierauffangstation Limmattal eine Spiel- und Liegewiese geschaffen werden soll, ist im westlichen Teil der Allmend eine intensivere Nutzung geplant. Entlang des Limmatuferweges soll ein allwettertauglicher Platz mit Wasserzapfsäule, Sitzbänken und Tischen, einer Grillstelle und WC-Kabinen errichtet werden. Im rückwärtigen Bereich ist ein Rasen für Sport und Spiel vorgesehen. Aufgrund der muldenartigen Topografie muss der intensiv genutzte Bereich angehoben werden, um die neu geschaffenen Plätze vor einer von der Limmat ausgehenden Durchnässung der Böden zu schützen. Der Baumbestand wird im ganzen Gebiet belassen bzw. ergänzt. In der Uferzone will man das Terrain abflachen, damit einerseits der Zugang zum Wasser für die Badenden sicherer wird und andererseits als Alternative zur Nötzliwiese eine attraktive Auswasserungsstelle für Gummiboote nahe des Bahnhofs Glanzenberg entsteht.

Mit der Erteilung der neuen Konzession für das Kraftwerk Dietikon per 1. Januar 2017 haben sich die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) verpflichtet, den Eingriff in das Ökosystem zu kompensieren. Nebst ökologischen Ersatzmassnahmen ist auch eine Massnahme zugunsten der Erlebbarkeit des Limmatraums vorgesehen. Zusammen mit der Stadt erstellen die EKZ im Gebiet Brunau einen attraktiven Erholungsraum, sofern der Kanton die Baubewilligung für das Kraftwerk erteilt und die detaillierten Massnahmen genehmigt.

Die Investitionskosten betragen gemäss aktuellem Projektstand rund 300'000 Franken. Während die Stadt sich mit 170'000 Franken beteiligt, übernehmen die EKZ die restlichen Kosten von 130'000 Franken und finanzieren für die Stadt zusätzlich den Neubau eines Fussweges im Limmatfeld entlang des Kanals für 40'000 Franken. Die Stadt und die EKZ teilen sich die Gesamtkosten von 340'000 Franken somit hälftig.

Für das Projekt Allmend Brunau ist vorgesehen, dass die EKZ das Bewilligungs- und Submissionsverfahren durchführen und die Oberbauleitung innehaben, während das Stadtplanungsamt die Verfahren und die Ausführungen begleitet. Im Verantwortungsbereich der Stadt liegen zudem die Beseitigung der bestehenden Bauten und Anlagen (insbesondere Tierauffangstation) sowie die Erstellung einer Zuleitung zur geplanten Wasserzapfstelle. Nach Vollendung der Arbeiten gehen gemäss Vertrag alle Bauten und Anlagen auf der Allmend Brunau in den Besitz der Stadt über.
Naherholungsgebiet
Dietikon bekommt ein neues Naherholungsgebiet

Datum der Neuigkeit 12. Apr. 2017


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